Schmerzhilfe

Wer immer das gleiche tut
was er schon immer getan hat
wird auch immer mit den
gleichen Resultaten rechnen müssen.

Wir therapieren anders
als Sie es erwarten,
darum erzielen wir Erfolge
anders als Sie es gewohnt sind.

Die negativen Folgen von stundenlangem Sitzen sind nicht unerheblich.

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass körperliche Aktivitäten die geistige Leistungsfähigkeit fördern. Allerdings können diese positiven Effekte durch regelmässiges stundenlanges Sitzen wieder zunichte gemacht werden. Dies geht aus Untersuchungen der Universität of Illinois hervor, die im Fachjournal "PLOS ONE" publiziert wurden. In dieser Untersuchung wurden 88 Menschen zwischen 60 und 78 Jahren mit Bewegungssensoren ausgestattet. Dies hat den Vorteil, dass die Daten gegenüber Befragungen viel exakter und unverfälscht sind. Dabei wurden die physische Aktivität gemessen und parallel dazu die weisse Hirnsubstanz auf Läsionen untersucht. Dazu ist zu bemerken dass diese Läsionen alterungsbedingt zunehmen.
Bei Menschen die moderat bis intensiv Sport betrieben, zeigten sich generell weniger Läsionen als im Bevölkerungsdurchschnitt dieses Alters. Das Überraschende war, dass bei Personen die sich recht häufig leicht bewegten ein überdurchschnittlich guter Zustand der weissen Hirnsubstanz nachweisen liess. Bei Personen die oft lange sassen, zeigte sich ein überdurchschnittlich degenerierter Zustand.
Diese Ergebnisse legen nahe, dass der negative Effekt durch langes Sitzen auch durch sportliche Betätigung am Abend nicht aufgefangen werden kann.

Weitere Risiken des Sitzens sind Darmkrebs, Lungenkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Diabetes und Rückenschmerzen. Diese Risiken entfalten sich schon ab einer Sitzdauer von einer Stunde. Die Organe werden zusammengepresst, die Blutversorgung wird behindert und der Sauerstoffgehalt sinkt. Diese Ergebnisse der Universität Regensburg belegen diese Gesundheitsrisiken. Die Studie belegt weiter, dass der Negativeffekt des Sitzens mit Sport nicht ausgeglichen werden kann. Salopp auf den Punkt gebracht: Wir sitzen uns zu Tode.

Transfusionen, das gefährliche Blut

Das Risiko von Bluttransfusionen und Blutarmut wird heute bei Operationen massiv unterschätzt. Eine Gruppe von Medizinern am Uniklinikum in Frankfurt setzen sich für ein Umdenken ein.

" In der Bevölkerung leiden etwa 30% an einer Anämie. Ein grosser Teil davon weiss nichts davon. Denn mit einer Anämie (Blutarmut) insbesondere einer leichten, kann der Alltag gut bewältigt werden", erläutert Professor Zacharowski. Die häufigste Ursache von Anämie ist eine Mangelernährung an Eisen, Folsäure und Vitamin B12. Diese Nährstoffe sind essentiell damit rote Blutkörperchen voll funktionsfähig sind. Lässt sich der normale Alltag mit einer leichten Anämie noch ohne Mühe bewältigen, so wird sie zum Risiko wenn der Betroffene operiert werden muss.
Studien haben gezeigt, dass eine Anämie im Rahmen einer Operation ein erhöhtes Risiko für Komplikationen mit tödlichem Ausgang darstellt. Sind bei Operationen (ausser Herzoperationen) ohne Anämie die Sterblichkeitsraten 30 Tage nach der Operation unter einem Prozent, so steigen sie bei bei leichter Anämie bereits auf knapp 4%. Bei schweren Anämien steigt das Todesrisiko auf 10-15%. Über dieses Risiko werden Patienten meist nicht aufgeklärt und es wird auch immer wieder unterlassen vor einer Operation eine Anämie zu diagnostizieren und zu behandeln. Stattdessen wird häufig mit der Gabe von Fremdblut während oder nach der Operation das Problem behoben. Hier lauert allerdings die nächste Gefahr. Aus internationanlen Studien geht hervor, dass nach Bluttransfusionen im Rahmen einer Operation später häufiger Komplikationen auftreten. Diese Komplikationen sind Lungenentzündung, Blutvergiftung, Herzinfarkt und Schlaganfall.
Zu den Massnahmen die die Wahrscheinlichkeit einer Bluttransfusion senken gehören: das rechtzeitige Absetzen von Blutverdünnern, blutsparende Operationstechniken, das Sammeln, Aufarbeiten und Zurückgeben des Wundblutes, die Reduktion der abgenommenen Blutmenge für Laboranalysen. Letztere Massnahme führte dazu, dass auf der Intensivstation des Frankfurter Uniklinikums die Menge des abgenommenen Blutes im Schnitt von 700ml auf 300ml pro Woche gesenkt werden konnte.
Doch der Widerstand gegen die neuen Massnahmen ist gross, sind doch die meisten Aerzte immer noch der Auffassung mit einer Transfusion dem Patienten prinzipiell etwas Gutes zu tun. Auch im Studium wird eher unbekümmert mit dem Thema Bluttransfusion umgegangen.
Bei geplanten Operationen besteht als gute Vorsorge die Möglichkeit, eigene Blutkonserven anlegen zu lassen, die bei Bedarf ohne die genannten Risiken eingesetzt werden können.


Aluminium in Lebensmitteln meiden
Ein Beitrag ohne direkten Bezug zur Schmerztherapie.  Wir möchten Ihnen auch ausserhalb des Schmerzgeschehens Informationen weitergeben die für Ihre Gesundheit wichtig sein können.
Aluminium ist zum allgegenwärtigen täglichen Begleiter geworden. Ob in Form von Pfannen, Blisterverpackungen, Konserven und Alufolie, als E-Nummer aufgelistet oder im Trinkwasser. Die Alzheimer-Forschung betrachtet die Omnipräsenz des Aluminiums mit Argusaugen und macht es verantwortlich für den geistigen Verfall unzähliger Demenzkranker. Umso dringender stellt sich für uns die Frage, wie wir Aluminium aus unserem Alltag verbannen können.

Alzheimer durch Aluminium
Alzheimer avanciert zur Volkskrankheit in den Industrieländern. Circa 45-50 Prozent der Neunzigjährigen sind von Alzheimer betroffen. Die Alzheimer Forschung verdächtigt seit langem Aluminium als Auslöser oder zumindest als Mitverursacher. Durch Umwelt- und Nahrungsmittelbelastungen nehmen wir das Leichtmetall auf und speichern es im Gewebe. Bestimmte Nährstoffdefizite können die Aufnahme von Aluminium zusätzlich erleichtern.
Für Dr. Daniel Perl, Neuropathologe an der medizinischen Fakultät der University of Vermont, spielt "Calcium- und Magnesiummangel einhergehend mit der steigenden Belastung mit Aluminium eine Rolle als Verursacher von Alzheimer". Das zeige sich deutlich anhand des hohen Aluminiumgehalts in den Nervenfasern der Gehirne von Alzheimer - Patienten.
Das Hauptsymptom einer Aluminiumvergiftung ist der Verlust der geistigen und kognitiven Fähigkeiten. Beginnend mit Vergesslichkeit und Konzentrationsschwierigkeiten kann eine zu hohe Aluminiumkonzentration im Körper schliesslich zur Demenz führen. Auch Knochenweiche und Knochenmasseverlust sowie Nieren- und Gewebeschäden lassen sich häufig auf das Leichtmetall zurückführen. Für die Alzheimer - Prävention ist es deshalb entscheidend zu wissen, wie wir den direkten Kontakt mit Aluminium im Alltag einschränken können.

Aluminium in Lebensmitteln – Die unsichtbare Bedrohung
Wir verwenden Pfannen aus Aluminium, benutzen aluminiumhaltige Kosmetika, lindern unsere Beschwerden mit regelrechten Aluminiumpillen, löschen unseren Durst mit belastetem Trinkwasser und konsumieren aluminiumhaltige Lebensmittel. Kein Wunder, dann Studien der letzten 30 Jahre haben einen stetigen Anstieg von Aluminium in unserer Umwelt und in unserem privaten Lebensraum verzeichnen.
Wissenschaftler haben festgestellt, das Aluminium ist für jede Lebensform bedrohlich, da es sämtliche Formen von Gewebe schädigt. Es wirkt toxisch auf das Nervensystem und kann somit als Nervengift bezeichnet werden. Zwar wird Aluminium als weniger gefährlich eingestuft als die Schwermetalle Quecksilber, Arsen, Blei und Cadmium, jedoch werden wir mit diesem Leichtmetall wesentlich intensiver konfrontiert. Zudem lagert sich Aluminium langfristig im Gehirn und in den Knochen ab. Die Gefahr von Aluminium besteht also vorwiegend in seiner Langzeitwirkung in unserem Körper.
Da es sich bei dem chemischen Element um eine unsichtbare Bedrohung handelt, müssen wir uns über die möglichen Aluminium-Quellen im Klaren sein und diese möglichst meiden, um vor allem Alzheimer vorzubeugen. Wo lauert also die Aluminium-Gefahr in unserem Alltag?

Aluminium im Trinkwasser
Wir können nicht aufhören zu atmen, um uns aluminiumbelasteter Luft zu entziehen. Doch es lassen sich Vorsichtsmassnahmen bei unserer Ernährung treffen. Leider beginnt das Dilemma bereits mit dem Wesentlichsten: unserem Trinkwasser.
Wasserwerke dürfen Aluminiumsulfat als Flockungsmittel einzusetzen. Doch nicht nur das, Messwerten zufolge wird der gesetzliche Grenzwert von 200 Mikrogramm pro Liter in den meisten europäischen Anlagen bis zum Sechsfachen überschritten. Als Konsumenten sind wir deshalb besser beraten, unbehandeltes Quellwasser oder Mineralwasser zu trinken und dieses auch zum Kochen zu benutzen.
Der Schwefelanteil im Wasser soll in unserem Organismus entgiftend wirken und dabei helfen, giftige Metalle aus unserem Organismus zu eliminieren. Auch Bohnen und Knoblauch enthalten Schwefelverbindungen, die bei der Ausleitung von Schwer- bzw. Leichtmetallen unterstützen können. Doch wie steht es um aluminiumhaltige Lebensmittel?
Bei den Lebensmitteln ist auf Aluminium, verborgen in E-Nummer zu achten. Hinter diesen künstlichen Farb- und Zusatzstoffen verbergen sich häufig Aluminiumverbindungen. Vor allem Fertig-Backwaren, Backmischungen, gebleichtes Mehl, Fertigkuchenteig, Donuts, Waffeln, Laugenbrezeln, farbige Süssigkeiten, Vanillepulver als auch Käse und Tafelsalz sind häufig mit diesen Aluminiumverbindungen belastet.
Im Einzelnen handelt es sich bei den Zusatzstoffen um den Farbstoff Aluminium (E173), um die Stabilisatoren Aluminiumsulfat (E520), Aluminiumnatriumsulfat (E521) und Aluminiumammoniumsulfat (E523), um die als Trennmittel eingesetzten Kieselsalze Natriumaluminiumsilikat (E554), Kaliumaluminiumsilikat (E555) und Calciumaluminiumsilikat (E556) sowie um Calciumaluminat (E598).
Besorgniserregend ist der Aluminiumgehalt in industriell hergestellter Babynahrung. Während manche Hersteller ihr Milchpulver für Säuglingsmilch für unbedenklich halten und das hohe Aluminiumvorkommen sogar für naturgegeben und damit als gesund erklären, warnen Wissenschaftler der britischen Keele University vor einem bis zu 400 Mal höheren Aluminiumwert als in der Muttermilch. Die Anlagen für eine mögliche Alzheimer-Erkrankung im Alter könnten somit schon in die Wiege gelegt werden.

Alzheimer durch Kochutensilien aus Aluminium
Das Kochen von Wasser in Aluminiumtöpfen erzeugt giftige Hydroxide. Beim Garen von Fleisch entstehen wiederum gesundheitsgefährdende Chloride. Schinken gibt beim Braten in einer Aluminiumpfanne krebserregende Nitrate frei. Töpfe und Pfannen aus Edelstahl sowie eiserne und steinerne Kochgeräte haben hingegen nicht nur eine längere Haltbarkeit, sondern sind auch für unsere Gesundheit die bessere Wahl. Tee Trinker sollten zudem auf Aluminiumkannen verzichten. Die Tanninsäure des Tees ermöglicht dem giftigen Metall den direkten Weg in die Flüssigkeit und somit in den Organismus.

Aluminium in Medikamenten
Bei Kopfschmerzen oder Sodbrennen schnell eine Tablette schlucken, das mag kurzzeitig Erlleichterung bringen. Doch mit welchen Folgen? Gepuffertes Aspirin und Magensäure-bindende Arzneimittel (Antazida) enthalten häufig Aluminium-Trisilikate und Aluminiumhydroxid. Aluminiumhydroxide können in Form einer einzigen Tablette mehr als 200 mg Aluminium dem Organismus zuführen. Auch andere verschreibungspflichtige Medikamente enthalten Aluminium (u.a. gegen Durchfall). Überlegen Sie sich deshalb genau, ob Sie auf aluminiumhaltige Mittel zurückgreifen oder im Einzelfall besser alternativen Methoden den Vorzug geben.
Ein weiterer Punkt in der Aluminiumproblematik bei Medikamenten ist die Blisterverpackung. Die Durchdrückfolie ist aus Aluminium. Durch die mechanische Reibung beim durchstossen der Folie wird Aluminium auf die Pille übertragen. Je rauher die Pille, desto höher ist der Aluminiumabrieb, der an der Pille haften bleibt. Diesen Aluminiumabrieb können Sie minimieren indem Sie mit dem Fingernagel die Folie einschlitzen und dann das Medikament, ohne grosse Reibung mit der Folie, durchdrücken können.
Weitere Aluminiumquellen:
Ebenfalls mit Aluminium belastet sind häufig Zahnfüllungen und Zahnpasta, Nasensprays und Deodorants. Ebenfalls durch Pestizide und manche Metallreiniger können wir mit dem Gift in Kontakt kommen. Eine probater Ersatz für Deos ist das Natriumbicarbonat, es verhindert nicht die Absonderung von Schweiss, aber es unterdrückt die Geruchsbildung nachhaltig.

Fazit
Eine komplette Vermeidung von Aluminium wird uns kaum gelingen. Doch lassen sich mit unseren Ernährungsgewohnheiten und in unserem Haushalt die Aufnahme von Aluminium in erheblichem Ausmass reduzieren. Das gilt in besonderem Masse für schwangere und stillende Mütter, Kleinkinder und ältere Menschen. Eine natürliche Ernährung, die möglichst frei von chemischen Zusatzstoffen und Pestiziden ist, sowie die Besinnung auf traditionelles Kochgeschirr ist ein Anfang. Verzichten Sie ausserdem auf Konservendosen und Alufolie.
Obst, Gemüse und bestimmte Algen unterstützen die Eliminierung von Leichtmetallen aus unserem Körper. Nahrungsergänzungsmittel (Calcium, Magnesium, Eisen, Zink und Vitamin C) können die Aufnahme von Aluminium sogar blockieren.
Menschen, die ihre Ernährung aluminiumarm gestalten, berichten davon, weniger gereizt zu sein, seltener unter Kopfschmerzen zu leiden, sowie eine grössere Konzentrations- und Gedächtnisfähigkeit zu besitzen. Eltern mit verhaltensauffälligen Kindern bemerken ebenfalls Verbesserungen.

Alu ist allgegenwärtig:
Kosmetika: Über 60 Verbindungen sind in Verwendung. Einsatzgebiete u.a.: zur Schweissminderung in Deos, für die Viskosität bzw. als Gelbildner in Lotionen und Cremes; als antibakteriell wirkender Inhaltsstoff; in Zahnpasta zur Stärkung des Zahnschmelzes, gegen Bakterien und Zahnfleischbluten; als Farbstoff (E 127)
Lebensmittel: Farbstoffe (rot: E 217, blau: E 132, silber-grau E 173), E 520 zur Reinigung von Trinkwasser und für die Festigkeit in kandieren Obst- und Gemüsestücken sowie Wursthüllen aus Naturdarm, E 541 in Biskuitgebäck, als Trennmittel und Rieselhilfe in Kochsalz, Scheibenkäse, Nahrungsergänzungsmittel oder Lebensmittel in Pulverform (E 554, E 555, E 556, E 559)
Medikamente: Wirkverstärker bei Impfstoffen; aluminiumhaltige Medikamente, die wegen ihrer Wirkung aus der Dialyse verbannt wurden, sind mit ähnlichen Bestandteilen nach wie vor im Umlauf: gegen Sodbrennen oder als Magenschutz; Im Beipackzettel wird vor der Langzeiteinnahme gewarnt, bei längerer Einnahme sollte der Aluminiumspiegel regelmässig kontrolliert werden.